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Deutsche Automobilindustrie

Ein neu veröffentlichtes Policy Paper des European Network for Economic and Fiscal Policy Research unter der Leitung des ifoInstituts in München zeigt ein eher negatives Bild der Industrieproduktion in der deutschen Automobilindustrie, die im dritten Quartal 2018 um 9,4 Prozent zurückging, was auf die Probleme bei der Umsetzung des neuen Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure (WLTP) zurückzuführen ist.



Der Rückgang der Industrieproduktion hat erhebliche wirtschaftliche Folgen für Deutschland (-0,75% des BIP), aber auch für seine Wirtschaftspartner (Tschechien (-0,21%), Ungarn (-0,20%) und die Slowakei (-0,18%)). Darüber hinaus ist die Automobilindustrie stark mit verschiedenen heimischen Sektoren wie der Metallproduktion, der Gummi- und Kunststoffproduktion oder der Elektrogeräteindustrie verflochten, die ebenfalls schwere wirtschaftliche Verluste erlitten haben. Im ersten Halbjahr 2019 setzte sich der Rückgang der deutschen Automobilproduktion fort, vor allem aufgrund einer Abschwächung der weltweiten Nachfrage. Das Papier kommt zu dem Schluss, dass davon auszugehen ist, dass sich die deutsche Industrie in naher Zukunft in einer Rezession befinden wird, die sowohl die Binnenwirtschaft als auch die deutschen Handelspartner betrifft.


Weiterführende Quelle:

João Leal, Robert Lehmann, Bertrand Marc, Timo Wollmershäuser, Przemyslaw Wozniak, The Weakness of the German Car Industry and its Sectoral and Global Impacts, EconPol Policy Brief 18, September 2019.