Mit alternativen Antrieben quer durch Europa

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EAC begrüßt Position der deutschen Ratspräsidentschaft und erhofft richtige Weichenstellung zur europaweit einheitlichen Lade- und Wasserstofftankinfrastruktur

EAC Pressemitteilung

PM 2-2020_09092020
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Brüssel/Berlin, 9. September 2020 – Alternative Antriebe und Kraftstoffe sind in aller Munde. Das massiv reduzierte Verkehrsvolumen wegen der andauernden Pandemie hat zu entsprechend hohen Emissionssenkungen geführt und abermals aufgezeigt, dass der Verkehr effektiv zum Klimaschutz beitragen kann. Dies wird im Zuge der nachhaltigen EU-Konjunkturprogramme, die auf Klimaneutralität setzen, zunehmend berücksichtigt und macht Schlagzeilen.

EAC begrüßt Position der deutschen Ratspräsidentschaft und erhofft richtige Weichenstellung zur europaweit einheitlichen Lade- und Wasserstofftankinfrastruktur

„Eine Million Elektroautos allein auf deutschen Straßen, wie einst die Bundesregierung für 2020 prognostiziert hatte, fahren zwar heute noch nicht, aber die stark steigende Nachfrage nach klimafreundlichen Mobilitätslösungen ist nicht von der Hand zu weisen. Zum einen geht es um die konkrete Verfügbarkeit und Bezahlbarkeit von vergleichbar geeigneten Alternativen zu konventionellen Verbrennerfahrzeugen. Zum anderen ist die gleichzeitige Schaffung der flächendeckenden Tank- und Ladeinfrastruktur unabdingbar, um echte Anreize zur Anschaffung derartiger Autos zu erwirken und die erwünschte Verkehrswende als Verbraucher mittragen zu können.“, erklärt EAC Präsident Bernd Opolka.

Die bereits mehrfach von der Kommission erwähnte Revision der Richtlinie 2014/94/EU über den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (AFID) ist für das nächste Jahr angesetzt. In dieser Hinsicht begrüßt der Verband ausdrücklich die Planung der deutschen Ratspräsidentschaft, die ein europaweit harmonisiertes und einheitliches Bezahlsystem fürs Stromladen und Wasserstofftanken vorsieht. „Das erzeugt Transparenz, bringt Komfort und fördert die barrierefreie Mobilitätserfahrung quer durch Europa.“, lobt der Verbandspräsident die Initiative und fügt hinzu, „Zur Steigerung der Wirksamkeit der Maßnahme sollte sie sich allerdings nicht nur auf Strom und Wasserstoff beschränken, sondern das gesamte Spektrum alternativer Kraftstoffe ausschöpfen.“